Die Testanlage

Um das System testen und demonstrieren zu können wurde eine 1 x 3m grosse
Testanlage aufgebaut. Die Testanlage ist in drei 70x100cm grosse Module und ein
kleines 20x80cm grosse Modul aufgeteilt.

Modul 1 – Die Ladestation

 

Das Modul Nr. 1 wurde als erstes gebaut und war zugleich auch die Testanlage auf der die Fahrzeuge sowie das Steuerungssystem monatelange getestet wurden. Im Laufe der Zeit wurden an diesem Modul immer wieder neues getestet und optimiert.

 

Neben der Verwendung als kleine Testanlage war dieses Modul ursprünglich als automatische Akkuladestation für die Fahrzeuge konzipiert. Auf den vier Ladeplätzen sollten die Fahrzeuge automatisch aufgeladen werden. Zudem bietet das Modul drei Parkplätze um Fahrzeuge abstellen zu können. Obwohl die Mechanik und Elektronik der Ladestation weitgehend fertiggestellt wurde konnte sie ihren Betrieb leider nie aufnehmen, da sie in der Projektentwicklung keine hohe Priorität hatte und die Zeit fehlte sie in die Steuerungssoftware einzubauen.

Der am PC gezeichnete Plan der Ladestation.

Die Aufgebaute Ladestation in einer frühen Testphase.

Die Unterseite der Ladestation.

Die Fertiggestellte Ladestation .

Modul 2 & 3 – Die Altstadt und der Bahnübergang

Auf dem 2. und 3. Modul wurde eine Modelllandschaft mit mehreren Häusern einer kleinen Bahnstrecke mit Güterbahnhof und Bahnübergang nachgebildet.

Die Module Nr.2 und Nr.3 wurden gebaut als die Entwicklung des Systems bereits weit fortgeschritten war. Dies ermöglichte einen schnellen Aufbau der beiden Module ohne das nachträglich noch Korrekturarbeiten oder Aktualisierungen der Hard- und Software nötig waren.

Interaktivität mit dem Zuschauer (Knopfaktionen)

Als kleines Extra können zwei Aktionen per Knopfdruck vom Zuschauer gestartet werden. Diese laufen danach Computergesteuert ab. Nach dem Ablaufen der Aktion wird diese für 5 Minuten gesperrt und kann danach wieder aktiviert werden.

Die Zugfahrt

Die Aktion „Zugfahrt“ stellt eine Rangierfahrt eines Güterzuges dar. Die Lok fährt aus dem Schuppen, holt zwei Güterwagen am Bahnhof, überquert den Bahnübergang und wartet am Ende des Gleises. Nach fünf Minuten fährt der Zug zurück zum Bahnhof, die Lok stellt die Wagons ab und fährt zurück in den Schuppen.

Der Hausbrand

Die Aktion „Hausbrand“ simuliert mit Hilfe von LEDs und einem Nebelgenerator einen Hausbrand in einem der Häuser.

 

Der Aufbau

Von Anfang an war klar, dass das System nicht nur technisch gut und zuverlässig funktionieren muss, sondern auch schnell auf- und abgebaut werden soll.

Die einzelnen Module sollten nicht zu gross sein. Sie sollten durch eine normale Zimmertüre passen und für den Transport der Anlage musste ein durchschnittliches Auto ausreicht.

Es wurde eine Grösse von 70x100cm für die einzelnen Module festgelegt 70 cm breite, weil meine Türen 75 cm breit sind und 100 cm Länge weil dies eine schöne runde Zahl ist.

Der grosse Tag - Der Tag der offenen Türe an der MSW-Winterthur

Nach gut einem Jahr Arbeit war es nun so weit. Mein Projekt wurde das erstemal der Öffentlichkeit presentiert.

Doch zuvor musste die Anlage komplett aufgebaut und in Betrieb genommen werden - Zum aller ersten Mal.

Zuvor sind immer nur einzelne Module oder maximal zwei Module zusammen getestet worden. Jetzt wird sich herausstellen ob die ganze Planung und Arbeit sich gelohnt haben.

Bereits einige Wochen zuvor wurde mit der Planung des Aufbaus begonnen. Der Aufbauplan wurde gezeichnet und das Material wurde zusammengestellt und in Kisten verpackt.

Für den Aufbau stand zwar ein ganzer Tag und nötigenfalls eine ganze Nacht zu Verfügung, doch hatte ich mir ein Ziel von maximal 4 Stunden, also etwa einen halben Arbeitstag, für den gesamten Aufbau gesetzt.

Glücklicherweise verlief der Aufbau und die erst Inbetriebnahme ohne grössere Probleme.